Mein Weg in ein Leben ohne Zucker

Hallo ihr Lieben,

(*dieser Text enthält Werbung wegen Markennennung) weil mich immer so viele danach fragen, wie ich dazu gekommen bin keinen Zucker mehr zu essen, gibt es heute mal einen ganz persönlichen Erfahrungsbericht von mir.

Mein altes Ich – süchtig nach Zucker

Auf der linken Seite seht ihr mich, um die 34. Schwangerschaftswoche, schwanger mit meinem 2. Baby. Vor der Schwangerschaft war ich nie wirklich “dick”, aber mein Gewicht war ein stetiges auf und ab. Nach meiner ersten Schwangerschaft habe ich das erste mal so richtig Diät gemacht, weil ich in der Schwangerschaft 24Kg zugenommen habe. Dank Abnehm-Shakes und starker Kalorienreduktion hatte ich innerhalb von ca. 6 Monaten mein Startgewicht wieder, aber wie sich sicherlich einige denken können, hat der Jojo-Effekt nicht lange auf sich warten lassen.

Hier mal eine Ausnahme, da mal eine Ausnahme und schwupps, waren wieder 6 Kilo mehr drauf. Die Jahre nach der Schwangerschaft waren ernährungstechnisch ziemlich frustrierend. Ständig schwankend zwischen “ach egal, ich ess’ das jetzt. Ein paar Kilo mehr sind doch nicht schlimm!” und “warum habe ich das nun alles nur gegessen, nun ist mir schlecht und ich fühle mich unwohl.” Ständig, wirklich! Ich kann nicht wirklich sagen, dass ich essgestört war, aber ich würde schon sagen, dass ich SÜCHTIG nach Zucker war. Ein Stück Schokolade? Ich hätte eine ganze Tafel essen können… So eine Packung Kinderbueno oder ähnliches hat hier nicht lange gehalten. Wenn ich mit freunden Kaffee trinken war, dann musste es anstelle des puren Latte Macchiatos natürlich der Vanilla Latte sein und dazu ein Schokoladen-Muffin oder ein Franzbrötchen, Kuchen etc… Manchmal habe ich einfach so viel ungesundes Zeug gegessen, dass ich Abends einfach nur richtig schlapp war und mich gefühlt habe, als hätte ich Steine im Magen.

Erste Versuche des Zucker-Verzichts

Vor gut 3 Jahren hatte ich dann mal die Idee einfach eine weile auf Zucker zu verzichten. Mir ging es die ersten Tage so richtig beschissen! Ich hatte Kopfschmerzen ohne Ende und mir war richtig schlecht. Am liebsten wäre ich abends noch los gefahren, nur um mir eine Tafel Schokolade zu kaufen. Die 3 Wochen, die ich es dann letztendlich durchgehalten habe, haben mir so gut getan.
Ich war richtig fit und ausgeglichen und habe viel selber gekocht. Dann kam ein Anlass, an dem ich nicht nein sagen wollte und mir eine kleine “Ausnahme” gönnen wollte. Danach ging es leider wieder Berg ab. Ich konnte auch die Tage darauf von kleinen Ausnahmen nicht absehen und ganz schnell war ich wieder am Anfang. Die ‘sage und schreibe: 5kg’, die ich in diesen 3 Wochen abgenommen habe, waren ratzfatz wieder drauf. Ich habe mich einfach unwohl gefühlt.

Schwangerschaft Nummer 2

Als ich dann auf meinem Höchststand an Körpergewicht war, den ich jemals erreicht habe, bin ich mit Baby Nr. 2 schwanger geworden. In dieser Schwangerschaft waren meine Gelüste Gott sei Dank eher gesunder Natur, sodass ich insgesamt nur 11kg zugenommen habe. Nach der Geburt habe ich angefangen meine Ernährung umzustellen und wieder auf Zucker zu verzichten. Nicht nur, weil ich mein Wunschgewicht erreichen wollte, sondern auch, um fitter für meine Kinder zu sein. Ich wollte lieber mein Immunsystem mit gesundem essen pushen, als es zu schwächen. (Zucker ist ja auch ein guter Nährboden für Krebserkrankungen).

Mein Fazit

Nun, 15 Monate nach der Geburt, bin ich fast wieder an meinem Wunschgewicht angekommen. Ich liege deutlich unter meinem Schwangerschafts-Startgewicht. Ich bin endlich zufrieder mit meinem Körper! Außerdem habe ich mich beim Sport angemeldet, um fitter zu werden und mich einfach noch wohler zu fühlen.

Wie ich das erreicht habe? Ganz ohne Null-Diäten. Ich habe ‘einfach’ den Zucker weg gelassen und ich werde es auch weiterhin tun. #fürimmerzuckerfrei. Natürlich schaffen es auch einige Leute einfach weniger Zucker zu essen, aber ich brauche eindeutig die radikale Variante – nie mehr Zucker! Wenn ihr wissen möchtet, wie ich es geschafft habe, was mich weiter durchhalten lässt und was für Tipps ich euch geben kann, dann schreibt mir doch gerne bei Instagram @alltags_liebe oder stellt mir auch gerne eure persönlichen Fragen. Zwar bin ich auch kein Profi, aber ich versuche euch bestmöglich mit meinen eigenen Erfahrungswerten weiterzuhelfen. Ich freue mich, andere menschen motivieren zu können und auf ihrem weg begleiten zu können!

 

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